Private Krankenversicherung

Was ist ein Standardtarif PKV?

BedeutungWechselPKV Standardtarif Kosten

Was bedeutet ein Standardtarif in der privaten Krankenversicherung?

Der Standardtarif (PKV) muss von jedem privaten Krankenversicherer angeboten werden und bietet reduzierte Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Er gilt in der Regel als günstige Alternative zum Normaltarif der privaten Krankenversicherung. Wie alle Sozialtarife sollen auch die Standardtarife in finanziellen Härtefällen helfen, sind jedoch nur für langjährig Versicherte zugänglich.

Wer kann in den Standardtarif der PKV wechseln?

Im Unterschied zu den Sozialtarifen in der privaten Krankenversicherung steht der Standardtarif nur für Personen offen, die mindestens 65 Jahre alt und seit über zehn Jahren privat versichert sind. Der Eintritt in die PKV muss zwingend vor dem 1. Januar 2009 liegen, andernfalls steht nur der sogenannte Basistarif zur Verfügung.

Respektive dürfen über 55-Jährige mit einem Einkommen unterhalb der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze (GKV) in den Standardtarif wechseln. Diese Regelung gilt auch für Bezieher einer gesetzlichen Rente, Erwerbsminderungsrente oder eines Ruhegehaltes im Rahmen der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze.

Was kostet der PKV-Standardtarif?

Die Kosten für den PKV-Standardtarif dürfen den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse nicht überschreiten. Oft liegt der monatliche Beitrag im Standardtarif sogar unter dem gesetzlichen Versicherungsbeitrag. Eine zusätzliche Kostenersparnis ist durch die Inanspruchnahme einer angemessenen Selbstbeteiligung möglich.


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