Beitragsbemessungsgrenze 2023 (Krankenversicherung)

Aktualisiert am

Die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 59.850 Euro pro Jahr oder 4.987,50 Euro monatlich.

Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenzen von 2014 bis 2023

KalenderjahrBetrag (Euro pro Jahr)Betrag (Euro pro Monat)
202359.850,004.987,50
202258.050,004837,50
202158.050,004837,50
202056.250,004687,50
201954.450,004537,50
201853.100,004425,00
201752.200,004350,00
201650.850,004237,50
201549.500,004125,00
201448.600,004050,00
Beitragsbemessungsgrenzen in der Krankenversicherung von 2014 bis 2023 (Quelle: bundesregierung.de)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein jährlich neu festgelegter Höchstbetrag, bis zu dem das Bruttoeinkommen eines Versicherten zur Berechnung des Krankenversicherungsbeitrags herangezogen wird. Das bedeutet, dass Einkommen, die über dieser Grenze liegen, nicht zur Beitragsberechnung herangezogen werden.

Was ist der Unterschied zur Jahresarbeitsentgeltgrenze?

Beitragsbemessungsgrenze und Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) sind zwei unterschiedliche Grenzwerte im deutschen Sozialversicherungssystem, die oft miteinander verwechselt werden.

Die Beitragsbemessungsgrenze, wie bereits erwähnt, ist der Höchstbetrag, bis zu dem das Einkommen eines Versicherten für die Berechnung des Sozialversicherungsbeitrags herangezogen wird. Verdient jemand mehr, hat das keine Auswirkung auf die Höhe des Beitrags.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze hingegen bestimmt, ob jemand in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist oder sich privat versichern kann. Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die JAEG übersteigt, können wählen, ob sie in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert bleiben oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln wollen.

Was bedeutet die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze 2023?

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird jedes Jahr an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst. Wenn die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird, bedeutet das, dass ein höherer Anteil des Einkommens zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge herangezogen wird.

Für die Versicherten, deren Einkommen über der alten, aber unter der neuen Beitragsbemessungsgrenze liegt, könnte das eine Erhöhung ihrer Beiträge bedeuten. Für diejenigen, deren Gehalt bereits über der alten Beitragsbemessungsgrenze lag, ändert sich nichts an der Höhe ihrer Beiträge, weil ihr Einkommen über dieser Grenze nicht zur Berechnung herangezogen wird.

Was sind die Auswirkungen auf Versicherte und Arbeitgeber?

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der gesetzlichen Krankenversicherung hat sowohl Auswirkungen auf die Beitragszahlungen der Versicherten als auch der Arbeitgeber, da die Krankenversicherungsbeiträge in Deutschland in der Regel paritätisch, also zu gleichen Teilen, von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden.

Wenn die BBG erhöht wird, werden die Beiträge für Versicherte, deren Einkommen über der alten, aber unter der neuen BBG liegt, erhöht. Dies führt auch zu einer Erhöhung des Beitragsanteils, den der Arbeitgeber für diesen Arbeitnehmer zahlen muss.

Für diejenigen, deren Einkommen bereits über der alten BBG lag, ändert sich nichts an der Höhe ihrer Beiträge oder dem Krankenkassenbeitrag ihres Arbeitgebers, da ihr Einkommen über dieser Grenze nicht zur Berechnung herangezogen wird.

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung 2023 überschritten – was tun?

Wenn Ihr Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der gesetzlichen Krankenversicherung überschreitet, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Die BBG ist der Höchstbetrag, bis zu dem Ihr Einkommen zur Berechnung Ihrer Sozialversicherungsbeiträge herangezogen wird. Wenn Ihr Verdienst die BBG überschreitet, bleibt Ihr Beitrag zur Krankenversicherung gleich und steigt nicht weiter.

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